Todtsburger Schacht: Gemeinde Mühlhausen

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Todtsburger Schacht

Hauptbereich

Einstieg zum Todtsburger Schacht

Südlich von Mühlhausen im Täle in der Hochhalde zwischen Todtsburger Höhle und Ulmer Felsen, ist der Einstieg zum Todtsburger Schacht. Der Eingang auf 772 m Meereshöhe ist nur so groß, dass sich ein Mensch gerade noch hindurchzwängen kann. Auf einer Tiefe von 12 m jedoch befindet sich bereits der erste größere Raum (etwa 8 x 8 m, Höhe 15 m). An der Ostseite dieser Halle führen zwei Schächte in die Tiefe, während eine Schlucht in südlicher Richtung zieht und bis auf die Tiefe von 20 m abfällt.

Die beiden Schächte, die sich bei 18 m wieder vereinigen, führen in die sogenannte Seeigelhalle auf einer Tiefe von 44 m unter dem Eingang. Sie hat die stattlichen Maße von 18 m Länge, 7 m Breite und  12 m Höhe. Von der Halle aus führen verschiedene unbedeutende Gänge weg, mit Ausnahme von einer Kluft, die nach oben in die sogenannte Versturzhalle mündet. Diese Versturzhalle liegt teilweise über der Seeigelhalle und ist durch einen Schacht zusätzlich mit dieser verbunden.

Die Versturzhalle hat eine Länge von 12 m und eine Höhe von 11 m. Über einen steil  ansteigenden Versturz gelangt man in den Kameradenschacht, 28 m unter dem Eingang. Den Schacht nach oben verfolgend, gelangt man in die Tropfsteingalerie. Diese liegt 12 m unter dem Eingang und ist ein Kleinod der Höhle mit den schönsten Sinterbildungen, jedoch mit einem äußerst gefährlichen Versturz ausgefüllt. Die Fortsetzung des Schachtes führt bis kurz unter die Erdoberfläche. Sie ist vermutlich höher als der Eingang gelegen.

Von der Abzweigung aus dem Kameradenschacht absteigend, kommt man in eine sehr große Spalte, die an der Decke der unteren Halle herauskommt. Diese Untere Halle übertrifft alle übrigen Räume der Höhle an Größe. Sie ist 28 m lang, hat eine Breite von 15 m und eine Höhe von 26 m. Sie dürfte damit zu den größten Hallen in den Höhlen der Alb zählen. Auf dem tiefsten Punkt, 72 m unter dem Einstieg oder 82 m unter der Hochfläche, befindet sich ein Wassertümpel mit etwa 25 m² Größe, der sich in der Zeit der Schneeschmelze über den ganzen westlichen Teil der Halle ausbreitet und eine Wassertief von 4 m erreicht.

Auf der Nordseite des domartigen Raumes mündet ein enger Schacht ein, der von der Schlucht südlich der Eingangshalle aus als zweiter Zugang in diese Untere Halle hinabführt. Dieser Schacht wurde nicht vermessen.