Aktuelles: Gemeinde Mühlhausen

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Offizielle Inbetriebnahme der Ladestation für Elektrofahrzeuge

Autor: Mühlhausen im Täle
Artikel vom 29.01.2019

PRESSEMITTEILUNG

26. Januar 2019

Ein Elektro-Ladenetz für Mühlhausen im Täle und das ganze Land

Bürgermeister Bernd Schaefer nimmt zusammen mit BM a.D. Gerhard Ueding, Vorstand Albwerk, die über das Landesprogramm „SAFE“ geförderte Ladestation in Mühlhausen im Täle offiziell in Betrieb.

Die Gretchenfrage für jeden Elektroauto-Fahrer ist: Reicht der Akku? Doch genau diese Frage soll in Baden-Württemberg bald der Vergangenheit angehören. Denn über das Förderprogramm SAFE soll ab Frühjahr 2019 von jedem Ort im Land aus in maximal zehn Kilometern Entfernung eine Lade­möglichkeit für Elektrofahrzeuge erreichbar sein. Umsetzen soll das ein Konsortium aus EnBW und 74 Stadtwerken, an dem auch das Albwerk beteiligt ist.

„Gerade im ländlichen Raum ist ein dichteres Netz an Lademöglichkeiten eine wichtige Voraussetzung, dass sich die Menschen für ein Elektrofahrzeug entscheiden“, betont Bürgermeister Bernd Schaefer. „Es ist ein gutes Signal, dass die Gemeinde Mühlhausen im Täle mit dieser neuen Ladesäule wesentlich zur Umsetzung der genannten Ziele beiträgt und sich damit auch als moderne und nachhaltige Gemeinde präsentiert.“ Er dankte dem Gemeinderat, der mit seiner Entscheidung, an dieser Stelle eine Ladesäule zu installieren sowie die notwendigen finanzielle Mittel hierfür bereitzustellen, einen sehr weitsichtigen Beschluss gefasst hatte. Dies war auch aufgrund der Förderung des Landes Baden-Württemberg mit nahezu 7.000 € möglich. Insbesondere gilt der Dank aber auch dem Albwerk als dem regionalen Energieversorger, der die Gemeinde Mühlhausen im Täle tatkräftig bei der Umsetzung der Maßnahme unterstützt hat. Bürgermeister a.D. Gerhard Ueding, Vorstandsmitglied beim Albwerk, unterstreicht, dass es dem Albwerk, in seiner guter Partnerschaft mit den Kommunen, ein wichtiges Anliegen ist, den Ausbau der Ladeinfrastruktur in seinem Versorgungsgebiet voran zu treiben. Ziel ist es, einer umwelt- und klimaschonenden Mobilität näher zu kommen.

Das Albwerk sorgt zukünftig für den reibungslosen Betrieb und die Wartung der Ladestation, kümmert sich um die Ausgabe der Ladekarten, stellt den Kunden ein Online-Portal zur Verfügung, mit dem die Kunden ihre Ladevorgänge überwachen können und erledigt alles rund um die Abrechnung. Außerdem ist die Ladesäule in das Ladeinfrastruktur-Netzwerk des Verbunds „ladenetz.de“ eingebunden. Dieser Verbund zählt bundesweit 175 Stadtwerke und Enerieversorger als Mitglieder. Mit der Albwerk-Stromtankkarte kann man in Deutschland und Europa an über 15.000 Ladepunkten sein E-Fahrzeug laden. Die Albwerk Ladekarte kostet für Stromkunden gerade mal 2,49 € im Monat. Ein besonderes Bonbon gilt für die Mühlhausener Ladesäule: Erst ab 1. Januar 2020 werden die gezogenen kW-Stunden verrechnet. Bis dahin ist ein kostenloses Laden möglich. Kunden können aber auch ohne Ladekarte spontan über den angbrachten QR-Code „tanken“ und über Ladepay die Bezahlung abwickeln.

Mehr als 19.000 Elektrofahrzeuge sind derzeit schon in Baden-Württemberg unterwegs – Prognose stark steigend.  Um dem Bedarf an Ladestationen nicht nur in Ballungszentren, sondern im ganzen Land gerecht zu werden, lautet die zentrale Vorgabe des Förderprogramms: In einem Raster von zehn mal zehn Kilometern befindet sich mindestens eine Station mit mindestens 22 Kilowatt Ladeleistung. In einem zweiten Raster von 20 mal 20 Kilometern soll es zudem mindestens eine Schnellladesäule mit 50 Kilowatt Ladeleistung geben. Insgesamt soll das SAFE-Ladenetz aus mehr als 400 Ladestationen bestehen und mindestens sechs Jahre von den Partnern betrieben werden. Da bereits über 300 vorhandene Ladestandorte der teilnehmenden Partner mit in das Netz einbezogen werden, müssen bis zum Stichtag im April 2019 „nur“ 48 Schnell­lade­stationen und 94 „normale“ Ladestationen neu errichtet werden. Hinzu kommt die Ertüchtigung von 12 bestehenden Stationen.

Das Land bezuschusst das Projekt mit 2,2 Millionen Euro. Das entspricht bis zu 50 Prozent der Investitionssumme; den Rest tragen die Partner selbst. Für die technischen Anforderungen hat das Land die Latte hoch gelegt: Das flächendeckende Ladenetz soll dem jeweils aktuellen einheitlichen Standard entsprechen, der in der Ladesäulenverordnung geregelt ist. Es muss zum Beispiel möglich sein, dass Kunden beliebiger E-Mobilitätsanbieter über Roaming an den Stationen, die im Rahmen von SAFE aufgebaut werden, ihr Fahrzeug laden können.