Schnellbahntrasse: Gemeinde Mühlhausen

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Schnellbahntrasse

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Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

Im Rahmen von "Stuttgart 21" ist auch die Realisierung der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm geplant. Die nach den jetzigen Planungen bevorzugte Trassenführung sieht vor, den Aufstieg in den zwei Tunnels (Bosslertunnel und Steinbühltunnel) mit einer Brücke über das Filstal unweit der örtlichen Bebauung zu komplettieren. Am 20. Oktober 2011 wurde der Planfestellungsabschnitt für den Mühlhausen i.T. betreffenden Abschnitt (PFA 2.2) durch das Eisenbahnbundesamt festgestellt. Eine Anpassung und Änderung insbesondere im Bereich der Filstalbrücke wurde in einem Änderungsverfahren ebenfalls festgestellt.

Der Bosslertunnel wird aus Richtung Aichelberg, der Steinbühltunnel aus Richtung Hohenstadt in Richtung Filstal vorgetrieben werden.

Die Brücke soll ca. 80 Meter hoch sein und 850 Meter lang.

Im Rahmen der Planfeststellung wurde die Gemeinde Mühlhausen im Täle gehört. Diese brachte detaillierte Einwände und Anregungen vor. Die Abwägungsentscheidungen zu diesen Punkten wurden getroffen und der Gemeinde bekannt gegeben. Die Planfeststellung selbst ist jedoch noch nicht förmlich beschieden.

Einige Punkte sind aus Sicht der Gemeinde jedoch noch nicht geklärt, bzw. zur Unzufriedenheit der Gemeinde entschieden.

So sind noch Fragen im Bereich des Rettungskonzepts offen. Auch die Finanzierung der hierzu notwendigen Austattung und Geräte und die Ausbildung der Feuerwehrmänner sollte noch geklärt werden. Im Rahmen der Sicherheit bei Rettungseinsätzen sollten die Maße der Lärmschutzwand erhöht werden.

Ein verbesserter Schallschutz wird angestrebt. Die gesetzlich zugelassenen Berechnungsmethode nach dem Mittelwert scheint der Gemeinde nicht ausreichend. Hier sollten die Spitzenwerte beachtet werden um eine Lärmbelastung der Bürger zu vermeiden. Eine nachträglich mögliche Verbesserung des Lärmschutzes lehnt die Gemeinde weiterhin ab, da hier die Beweispflicht einer möglichen Lärmwertüberschreitung bei der Gemeinde liegt. Unter Umständen muss eine Verbesserung des Lärmschutzes sogar eingeklagt werden.

Auch Punkte im Bereich des Umweltschutzes sind ungeklärt. Die hydrologische Einzigartigkeit der Schwäbischen Alb scheint nicht ausreichend berücksichtigt, bzw. wissenschaftlich belegt. Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen, die die Deutsche Bahn AG umzusetzen hat, lassen keinen Mehrwert für die Natur erkennen.