Mühlhausen im Täle

Freiwillige Feuerwehr

 

Das Jahr 1848 ist auf die schmucke Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Mühlhausen gestickt. In diesem Jahr fand das Feuerwehrlöschwesen in alten Gemeinderatsprotokollen zum ersten Mal seine Erwähnung. Von der Gemeinde wurde damals eine Spritze angeschafft. Sie war allerdings noch sehr klein und bestand aus zwei Pumpen, durch die abwechselnd das Wasser, das in einen hölzernen Kasten geschöpft werden musste, in das Rohr gepresst wurde, von dem dann bei jedem Pumpenstoß ein schwacher Strahl bis auf fünf oder sechs Meter weit hervorspritze. Das war allerdings ein Fortschritt gegenüber der bis dahin praktizierten Löschweise, bei der sich eine Menschenkette von der Fils oder einem Brunnen bis zum Brandplatz bilden musste und Wasser in einem Ledereimer von Hand zu Hand ging, um dann am Brandherd in das Feuer geschüttet zu werden. Erst später, im Jahre 1861, kam eine größere Feuerspritze, hergestellt von der Cannstatter Firma Heinrich Kurtz, hinzu, die ein Saugrohr hatte und von acht Männern betätigt wurde und das gepumpte Wasser erst in einen Heronsball gepresst wurde, eine Kugel, in welcher die Luft durch das hereingepreßte Wasser zusammengepreßt wurde. Von da an gelangte es in die Schläuche und schoss in einem noch schwachen aber konstanten Strahl in die Flammen.

 

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Gemeinde Mühlhausen im Täle, Gosbacher Straße 16, 73347 Mühlhausen i.T.
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